Massagen

Massagen zählen zu den ältesten Therapieformen. Die klassische Massage, wie wir sie heute kennen, wird auch schwedische Massage genannt und im 19. Jahrunter durch den schwedischen Heilgymnasten (alte Berufsbezeichnung für Krankengymnast / Physiotherapeut) Per Henrik Ling und den holländischen Arzt J. Georg Mezger entwickelt und geprägt.

Massagen können bei verschiedenen Krankheitsbildern sinnvoll sein. Neben den muskulären Verspannungen und damit verbundenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ist auch der Aspekt der emotionalen Entspannung nicht außer Acht zu lassen. Ebenso können Narben bzw. die Verklebungen zwischen den Geweben behandelt werden.

MassageBei unseren Behandlungen wenden wir verschiedene Grifftechniken (manuelle mechanische Reize, wie Streichungen, Reibungen, Knetungen, Zirkelungen, eventuell auch Klopfungen und Vibrationen) an. Damit sollen Muskulatur, Sehnen, Haut, Unterhaut, Bindegewebe und Fettgewebe entspannt, gelockert und gedehnt werden. Die Durchblutung soll angeregt, Schmerzen gelindert und Stresshormone reduziert werden. Außerdem sollen Massagen den Abtransport von Stoffwechselprodukten beschleunigen. Intensivieren kann man die Wirkung durch eine vorausgehende Wärmebehandlung wie Fango oder Heißluft.

Je nach Diagnose (durch den Arzt) und Tastbefund (durch den Therapeuten) entscheidet der Physiotherapeut bzw. Masseur welche Körperbereiche behandelt werden. Eine Massageeinheit dauert in der Regel 12-15 Minuten.

Für Wellnessmassagen werden in der Regel längere Behandlungszeiten gewählt.